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Es ist irrelevant, wie sich eine Person kleidet

Abstimmungen am 7. März

 

Am 7. März wird vom Volk über das Verhüllungsverbot der Initiative von Walter Wobmann der SVP abgestimmt. 

Die Frage dabei ist, möchte die SVP die Sicherheit in die Schweiz bringen oder einfach deutlich die Ausländerquote verringern? Ein Argument der Befürworter/innen einschliesslich der SVP lautet, dass sich viele Menschen unsicher fühlen, die Identifikation einer Person ist erschwert. 

 

In dieser Zeit während der Pandemie ist diese Abstimmung fehl am Platz. Der Einwand dagegen ist, dass Menschen mit Mützen und Gesichtsmasken genauso schwer zu identifizieren sind wie Frauen mit Burkas.

 

In dieser schwierigen Zeit der Pandemie sollte man sich um bedeutungsvollere Dinge kümmern und dabei ist irrelevant, wie sich eine Person kleidet. Kein Mensch sollte wegen seiner Hautfarbe, Sexualität oder Religion verachtet werden.

Diese Abstimmung wird Frauen in Burkas nicht helfen. Somit können sie ihr eigenes Haus nicht mehr verlassen, weil ihnen öffentliche Plätze nicht mehr zugänglich sind.

 

Was bewirkt der ganze Trubel, wenn es nur eine Minderheit der Personen betrifft, die eine Burka tragen? Die Gesellschaft möchte uns im 21. Jahrhundert vorschreiben, was wir tragen oder nicht. Wann wird die Menschheit entsprechend akzeptiert?

Ich möchte, dass sich die Gesellschaft ändert, daher stimme ich gegen die Annahme des Verhüllungsverbots.

Chiara Casasola

Kommentare

 

Also dass sich Frauen in ihren alles verhüllenden Kleidungsstücken nicht wohl fühlen, habe ich bereits 1970 in Algerien arbeitend, feststellen müssen. Ich hatte das Glück als Servicetechniker 1970 alle unsere Kunden in Algerien, von Adana, vor allem um Algier, Orange bis nach Tlemcen an der marokkanischen Grenze, besuchen zu dürfen. Bereits zu dieser Zeit wurde ich in beiden Grossstädten von mehreren verschleierten jungen Studentinnen, mit wunderschönen grossen, dunklen Augen auf Französisch angesprochen, ob ich eine Schwester hätte und ich Ihnen nicht einen Pass organisieren könne.

Die Marokkanerin Hanifa, Tochter eines Polizeioffiziers, war schlauer. Sie wollte dem Patriarchat entfliehen, nach Europa ausreisen. Da der Vater die Unterschrift für den Passantrag verweigerte, fälschte sie kurzerhand seine Unterschrift und haute ab in die Schweiz. Sie ist seit >40 Jahren mit einem Berner verheiratet hat 2 Kinder und lebt in Kt. Bern.

 

- Ich möchte Alle bitten, die sich für das patriarchalische Verhüllungsverbot einsetzten, den Tagblatt-Artikel 17. Feb.

                          "Der Lehrer Didier Lemaire wird von Islamisten bedroht, jetzt gibt er auf",

zu lesen/darüber nachzudenken, sofern es die Ideologie erlaubt.

 

Übrigens, unsere 16 jährige Erfahrung in der Selbständigkeit, mit der Freiheit der muslimisch verheirateten Frauen.

- Alle Partner/Innen der Mitarbeiterkinder (M/F) wurden von den Vätern im Heimatland ausgesucht.

- Für 2 Mitarbeiterinnen mussten wir das Frauenhaus organisieren.

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