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Im Zusammenhang mit der bevorstehenden Abstimmung über die anstehenden Planungskosten für die beiden Liegenschaften altes Naturmuseum und heutiges Kunstmuseum Olten (Kirchgasse 10 und 8) wird vor allem der Betrag von „2,5 Millionen für das Kunstmuseum“ als zu hoch kritisiert. Das ist allerdings nicht ganz sauber. Die 2,218 Millionen sind für 2 ganz verschiedene Vorhaben vorgesehen: Zuerst einmal soll das bisherige, anno 1840 als erstes Gemeindeschulhaus erbaute, ehemals erster Sitz der damals noch sehr bescheidenen Gemeindeverwaltung und spätere Naturmuseum zu einem neuen Kunstmuseum umgebaut werden (Planungskredit: 1,276 Mio. Franken). Der Rest, aufgerundet eine weitere Million Franken, sind vorgesehen dafür, das heute als „Kunstmuseum“ dienende ehemalige Verkaufsgeschäft der Firma Kleider Frey und „Städtlipostgebäude“ (Kirchgasse 8) zu sanieren und einer Neunutzung zuzuführen, die darauf zielgerichtet ist den Raum Kirchgasse aufzuwerten. Beide Vorhaben wurden im Gemeinderat mit 25:11 Stimmen angenommen. Nun von „Planungskosten von 2.5 Millionen für das neue Kunstmuseum“ zu sprechen, wie das vereinfachend getan wird, ist unredlich. Das bestehende Konzept ist vernünftig und zweckdienlich und erlaubt, ein städtisches Gebäude an der Kirchgasse auf gekonnte Art einer sinnvollen und massvollen Neunutzung zuzuführen, das zu den wenigen verdientermassen unter Denkmalschutz stehenden Einzelbauten Oltens gehört. Martin Eduard Fischer, alt Stadtarchivar und langjähriger Präsident der Altstadtkommission.

Martin Eduard Fischer

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